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Flüchtlinge fressen

Zur Feier des großen EU-Türkei-Deals haben wir eine Arena mit vier libyschen Tigern mitten in Berlin errichtet. Wir suchten Flüchtlinge, die bereit sind, sich für das Beförderungsverbot für Flüchtlinge (§ 63 Abs. 3 AufenthG) öffentlich fressen zu lassen. – Ein hyperreales Rom und eine tödliche Falle mitten in der Hauptstadt des Europäischen Reiches.





"Nicht das ZPS speist den Zynismus in die Mitte der bürgerliche Gesellschaft ein. Es macht die Normalisierung der Menschenverachtung sichtbar, leider ohne zu übertreiben. Niemand in diesem brutalen realpolitischen Spiel um geschlossene Grenzen ist noch ein verlässlicher Partner. Wie auch? Wenn Menschen vor laufender Kamera und ganz legal das Recht auf Leben entzogen wird, ohne dass die Gesellschaft Kopf steht, dann hat die obszön leuchtende Menschenverachtung den Alltag der Mehrheitsgesellschaft gekapert. Längst haben wir uns zum Teil des brutalen Spektakels machen lassen."

Ines Kappert, taz


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Die Toten kommen


Wir verlieren jeden Tag hunderte Einwanderer an den Grenzen der Europäischen Union. Die Opfer unserer Abschottungspolitik werden im Hinterland südeuropäischer Staaten verscharrt und anonym bestattet.

Erster Europäischer Mauerfall


Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls flüchtet ein vergessenes Denkmal aus der Hochsicherheitszone des Regierungsviertels an die EU-Außengrenzen.