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Stiftung Flucht, Versöhnung, Vertreibung

Das Zentrum für Politische Schönheit besetzte im Dezember 2009 die Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" im Internet und verkündete die Erweiterung des Stiftungsrates um 3 Flüchtlinge. Zu schön um wahr zu sein? Die größte deutsche Nachrichtenagentur, die zweitgrößte polnische Tageszeitung und unzählige Onlinemedien (ARD, FAZ, T-Online) druckten und verbreiteten die Ankündigung, dass die Stiftung sich zukünftig auch um Leid und Vertreibung in der Gegenwart kümmern wolle, in Windeseile. Zur Information: 2009 galten mindestens 42 Millionen Menschen als Flüchtlinge – und fünfmal so viele als Vertriebene.

Die Besetzung

Man hätte es ahnen können: die Bilder von aktueller Flucht und Vertreibung passten nicht so ganz ins Stiftungskonzept, genauso wenig wie der Leitspruch „operibus anteire“ (durch Taten vorangehen). Die zweitgrößte Tageszeitungen Polens druckte die Wirklichkeits-korrektur.

Die Pressemitteilung

Unsere Pressemitteilung. Der Widerruf kam zu spät für eigene Korrekturen bei den polnischen Tageszeitungen.

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Werfen Sie als Erste einen Blick auf die Zukunft. Wo sich die klassischen Formen des Protests (Lichterketten und Onlinepetitionen) totlaufen, erfinden wir neue. Unsere Aktionen haben schon Geschäftsleute zu Seenotrettern, Mitglieder der Bundesregierung zu Humanisten und Waffenhändler zu Aussteigern gemacht. Erfahren Sie zuerst von dem, was der Staatsrechtler Prof. Gerd Seidel "eine Gefahr für die nationale Sicherheit Deutschlands" nannte: unseren Aktionen. Und erfahren Sie exklusiv die Geschichten hinter den Kulissen.

Die Bundeskanzlerin bei eBay 

Zur Finanzierung der Aktion „Seerosen für Afrika“ (1.000 Rettungsinseln auf dem Mittelmeer) haben wir 2009 versucht, die Kanzlerkandidatin bei einem philippinischen Auktionshaus in der Rubrik „gebraucht“ loszuschlagen. In einem Land, in die Freiheit der Kunst nicht nur verfassungsmässig, sondern auch rechtspraktisch garantiert ist.

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