Die Utopie

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Jahr für Jahr ertrinken Tausende Flüchtlinge in den Sterbezonen an den Außengrenzen Europas. Deutschland errichtet 1.000 schwimmende, festverankerte Inseln auf dem Mittelmeer. Die Rettungsinseln sind ausgerüstet mit Windschutz und Nahrung und auch bei rauer See sichtbar (Ballons und Nachtbeleuchtung). FRONTEX wird die Plattformen kontrollieren und Flüchtlinge (nach Deutschland) bergen.

1.000 Positionslichter als internationales Bekenntnis zur abendländischen Humanität. Ein monumentales Symbol des 21. Jahrhundert. Denn noch jede Zivilisation hat irgendein Zeichen der Großzügigkeit oder Wohltätigkeit der Geschichte hinterlassen.


Warum 1.000 Rettungsplattformen?

Das Mittelmeer hat eine Fläche von 2,5 Millionen Quadratkilometern. Rechnerisch ergeben sich 2500 Quadratkilometer pro Insel, was einer Kantenlänge (Abstand von Insel zu Insel) von 50 Kilometern ergäbe. Da aber nicht alle Wege abgedeckt werden müssen (insbesondere aus Lybien dringen keine Boote mehr durch), sind vor allem die Seestrecken von Tunesien nach Lampedusa (150 km) und von Marokko an die Kanarischen Inseln (120 km) interessant.


Wie weit kann ein Einzelner schwimmen?

Wir haben den deutschen Schwimmweltmeister Thomas Lurz gefragt, wie weit durchtrainierte Menschen bei schlechten Seebedingungen schwimmen können. Laut Thomas Lurz: „Ohne Getränke maximal 20 Kilometer!“


Wie groß sind die Plattformen?

Man rechnet mit 4 Menschen pro m2, was bei 4x4m etwa 20 Menschen ergibt (stehend).


Ausstattung

Die Rettungsplattformen (4x4m, belastbares Max.gewicht: 7t) sind ausgerüstet mit: Fahnen (Masthöhe 10m), Dachgerippe für Sonnendach, Lebensmitteln, Solarlicht zu Positionsangabe, Radarreflektor zur Erkennung (Schifffahrt), Sicherheitsgeländer und 2 Einstiegsleitern.


Produktionsdauer

Die Produktionsdauer für 1000 Plattformen beträgt 16 Wochen ab Auftragserteilung.


Projektkosten

5,6 Millionen Euro (inkl. MwSt.)


Einsatzgebiet

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit: