Das Zentrum für Politische Schönheit

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine NGO des Menschenrechtlers Philipp Ruch, der Poesie, Politik und Aktionskunst miteinander verschweißt, um den politischen Kampf um Menschenrechte neu zu denken. Grundanliegen sind eine humanitäre Kurskorrektur der Gegenwart und echte Bekenntnisse zur abendländischen Humanität.

Das ZPS ist Mitglied der International Campaign to End Genocide und der Coalition for the Responsibility to Protect und hat in 14 Aktionen mit über 40 renommierten Menschenrechts- und Hilfsorganisationen zusammengearbeitet (u.a. Medico International, Pro Asyl, Mothers of Srebrenica, GfbV, Heinrich-Böll-Stiftung). Es geht darum, eine große digitale wie mediale Öffentlichkeit für den Schutz von Menschenleben zu gewinnen. Kerngeschäft ist die Verhinderung von genozidalem Massensterben (mehr dazu hier). Das ZPS verkörpert eine neue Form des Menschenrechtskampfes: den aggressiven Humanismus. Jeder Einordnungsversuch in etablierte Deutungsmuster erscheint gewagt. Die Mittel sind grenzüberschreitend: Aktionen, Theaterstücke, Kinofilme, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Installationen...

Hoheitsinsignien

Die Mitglieder des Zentrums für Politische Schönheit sind bei öffentlichen Auftritten an Kohle- und Rußspuren erkennbar. Sie wühlen in den verbrannten politischen Hoffnungen Deutschlands.

Politische Schönheit

Politische Schönheit ist moralische Schönheit. Es geht um Anstand, politische Verletzlichkeit, Anteilnahme (Erschütterung), aber auch um den Kniefall Willy Brandts oder den Rücktritt Christian Schwarz-Schillings im Lichte von Genozid. Das Zentrum für Politische Schönheit will als Thinktank Wohl- und Großtaten vorskizzieren und ermöglichen. Die Aktionen richten sich gegen alle Formen von Handlungslethargie (politischer Untätigkeit).

„Wofür werden wir stehen, wenn man am Ende des 21. Jahrhunderts auf unsere Zeit blickt? Womit werden wir in die Geschichtsbücher eingehen? Der Gründer hebt die Augenbrauen. ‚Mit der Abwrackprämie? Mit Mindestlöhnen?’ Wenn es so weiter gehe, wohl am ehesten als die Generation, die nichts mehr wollte.“

„Große Visionen und Lebensziele sind den Mitgliedern des Zentrums für Politische Schönheit nicht fremd. Während die Sehnsüchte ihrer Generation um Karriere, Weltreise und Familie kreisen, ist es ihr erklärtes Ziel, Genozide zu verhindern. Nachdem sie dafür nahe liegende Wege wie Entwicklungshilfe, Politik oder Wissenschaft ausgeschlossen haben, lautet die Strategie Aktionskunst.“

„Politische Schönheit? Diesen scheinbaren Gegensatz hat der Aktionskünstler und Menschenrechtler Philipp Ruch im Zentrum für Politische Schönheit vereint.“

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Die Vordenker und Säulenheiligen der Politischen Schönheit: Ernst Robert Curtius, Günther Anders, Isaiah Berlin, Allan Bloom, Reinhart Koselleck, Wolf Lepenies, Albert O. Hirschman, Francis Fukuyama.

"Hoffen wir darauf, dass die alten, reifen Völker Europas nicht nur die Tage des Ruhmes, sondern auch die Nächte der Schande der eigenen Geschichte im Gedächtnis zu behalten imstande sind."

Bogdan Bogdanovic

NATO-Bomben vor dem Reichstag in Bergungsarbeiten auf Lethe.

Podiumsdiskussion Die UNO und der Völkermord mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

Warum nicht einmal mit dem Pferd am Arbeitsplatz erscheinen? Thesen-Anschlag auf den Bundestag 2009 in Die Re-Formation der Geschichte.

Der Berg aus Trauer – 16.744 Schuhe als Arbeitsmaterial

für eine Säule der Schande.

Großandrang beim Forum der verlorenen Hoffnungen

vor dem Bundeskanzleramt.

Der erste abendfüllende Spielfilm des ZPS (100 Minuten): Himmel über Srebrenica (2010).

Großprojekt: Die Säule der Schande gegen die Vereinten Nationen – aus 16.744 bosnischen Schuhen in Weißbeton.