Das Zentrum für Politische Schönheit
Das Zentrum für Politische Schönheit
Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) ist eine Denk-, Gefühls- und Handlungsschmiede für die Suche nach moralischer Schönheit, politischer Poesie und menschlicher Großgesinntheit. Grundanliegen sind eine humanitäre Kurskorrektur der Gegenwart, die Verhinderung von genozidalem Massensterben und die Formation des „aggressiven Humanismus“.
Künstlerisch wird die Gegenwart retrospektiviert (Schillers 9. Brief) und konsequent im Lichte zukünftiger Geschichtsbücher gesehen. Für die Geschichte des 21. Jahrhunderts geht das ZPS von zwei nie dagewesenen Völkermorden in Afrika und Asien aus, welche die westliche Zivilisation einmal mehr unvorbereitet treffen (in deren Terminologie: „völlig überraschend“).
Das ZPS ist Mitglied der renommierten Alliance to End Genocide, ebenso der International Coalition for the Responsibility to Protect und wurde von über 40 renommierten NGOs gefördert, darunter die Mothers of Srebrenica, Medico International, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Pro Asyl, die Heinrich-Böll-Stiftung, das Theodor-Heuss-Kolleg, das BMFSFJ, Genocide Watch und das Co:llaboratory.
Hoheitsinsignien
Die Mitglieder des Zentrums für Politische Schönheit sind bei öffentlichen Auftritten an Kohle- und Rußspuren erkennbar. Sie wühlen in den verbrannten politischen Hoffnungen Deutschlands. Hauptarbeitsmaterial ist Kohle.
Politische Schönheit
Politische Schönheit ist moralische Schönheit. Diese Namen umreißen die bedeutendsten Akte politischer Schönheit, die wir bislang finden konnten: Varian Fry, Beate Klarsfeld, Peter Bergson, Simon Wiesenthal, Soghomon Tehlirian, Shahan Natalie, Roméo Dallaire, Raphael Lemkin, Georg Eisler, Christian Schwarz-Schilling. – Anstand, politische Verletzlichkeit, Anteilnahme und Erschütterung. Politische Erfahrungen, die in den Begriff eingehen, sind der Kniefall Willy Brandts wie der Rücktritt Christian Schwarz-Schillings im Lichte von Genozid. Das Zentrum für Politische Schönheit zeichnet als Thinktank Wohl- und Großtaten vor.
„Wofür werden wir stehen, wenn man am Ende des 21. Jahrhunderts auf unsere Zeit blickt? Womit werden wir in die Geschichtsbücher eingehen? Der Gründer hebt die Augenbrauen. ‚Mit der Abwrackprämie? Mit Mindestlöhnen?’ Wenn es so weiter gehe, wohl am ehesten als die Generation, die nichts mehr wollte.“
„Große Visionen und Lebensziele sind den Mitgliedern des Zentrums für Politische Schönheit nicht fremd. Während die Sehnsüchte ihrer Generation um Karriere, Weltreise und Familie kreisen, ist es ihr erklärtes Ziel, Genozide zu verhindern. Nachdem sie dafür nahe liegende Wege wie Entwicklungshilfe, Politik oder Wissenschaft ausgeschlossen haben, lautet die Strategie Aktionskunst.“
„Das wohl spannendste Projekt
deutscher Künstler seit der Gruppe 47.“
fool on the hill
Die Vordenker und Säulenheiligen der Politischen Schönheit: Ernst Robert Curtius, Günther Anders, Isaiah Berlin, Allan Bloom, Reinhart Koselleck, Wolf Lepenies, Albert O. Hirschman, Francis Fukuyama.
"Hoffen wir darauf, dass die alten, reifen Völker Europas nicht nur die Tage des Ruhmes, sondern auch die Nächte der Schande der eigenen Geschichte im Gedächtnis zu behalten imstande sind."
Bogdan Bogdanovic
NATO-Bomben vor dem Reichstag, die bei der Verteidigung Srebrenicas unbenutzt blieben: Bergungsarbeiten auf Lethe.
Podiumsdiskussion: Die UNO und der Völkermord.
Warum nicht mit dem Pferd zum Arbeitsplatz erscheinen? Thesen-Anschlag auf den Bundestag 2009: Die Re-Formation der Geschichte.
Der Berg aus Trauer – 16.744 Schuhe als Arbeitsmaterial
für ein Denkmal gegen die Vereinten Nationen.
Großandrang beim Forum der verlorenen Hoffnungen
vor dem Bundeskanzleramt.
Der erste abendfüllende Spielfilm des ZPS (100 Minuten): Himmel über Srebrenica (2010).
Ein Denkmal für die Schande des Westens in Srebrenica: The Pillar of Shame – aus 16.744 bosnischen Schuhen.
Inbegriffe des Anspruchs auf politische Schönheit. Die Anwälte der Menschheit – auch wenn unser Zeitalter verschwunden ist, bleiben ihre Taten unvergessen: Armin T. Wegner, Soghomon Tehlirian, Peter Bergson, Raphael Lemkin, Georg Elser, Varian Fry, Simon Wiesenthal, Samuel Schwartzbard, Beate Klarsfeld, Roméo Dallaire, Christian Schwarz-Schilling, Jean Ziegler, Shahan Natalie und das World Food Programme.