Vita Ruch

Philipp Ruch, 29, Chefunterhändler des Zentrums für Politische Schönheit und deutscher Menschenrechtler, geb. in Dresden, studierte von 2003–2009 bei Prof. Herfried Münkler und Prof. Volker Gerhardt politische Theorie und Philosophie, daneben Geschichte, Kulturwissenschaft und Germanistik. Gründervater des „aggressiven Humanismus“. Er arbeitete im Forschungsbereich Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut, wurde von der Zeit unter die „100 Studenten, von denen wir noch hören werden“ gewählt und ist Stipendiat des Bildakt-Forschungskollegs (Prof. John M. Krois und Prof. Horst Bredekamp).

Für seine politische Arbeit dankte ihm 2009 der bosnische Außenminister in der größten Tageszeitung des Landes (Oslobodenje). 2010 gewann er die Unterstützung der Überlebenden von Srebrenica (ca. 6.000 Hinterbliebene in 4 Verbänden) für eines der ungewöhnlichsten Mahnmal-Projekte aller Zeiten.


Von 2001 bis 2003 leitete er in der Schweiz die Kinofilm-Kampagnen von Roman Polanskis „Der Pianist“ und Takeshi Kitanos „Dolls“. Bei der Zwischennutzung des Palasts der Republik in Berlin gründete und kuratierte er das Kunstfilmfestival Die Nacht der 7 Traurigkeiten. Ruch ist Autor mehrfach gefeierter Experimentalfilme wie Über das Verschwinden.

„Wenn man das Wort ,Schönheit‘ gegen das Wort ,Politik‘ schlägt, erzeugt man den Funken für eine Revolution.“


Philipp Ruch

Foto: Jessica Wahl

Sprechen Sie ihn besser nicht an auf:

Freud, Weber, Adorno, Habermas.


Sprechen Sie ihn an auf:

Allan Bloom (viel Zeit einplanen), Koselleck, Lepenies, Fukuyama, Hirschman, Günther Anders, Isaiah Berlin, Julien Benda, Bruno Snell (s. unter „Konzept“ Galerie der Säulenheiligen), Nabokov, Saul Bellow, den Einfluss von Schriftstellern auf die Politik, die Semantik von Gefühlen und gezielte Begriffsmorde.


Veröffentlichungen

Ein Manifest der Menschenrechte. Eine Brandschrift mit vier Thesen über den Umgang der deutschen Medien mit Menschenrechtsthemen, in: Glocalist Nr. 256 (08.02.2010), S. 7-9.

Offener Brief an den UN Secretary General, in: Der Spiegelfechter, 12.05.2010.

Über den eigentümlichen Versuch Deutschlands, einen Diktator mit dem Organigramm zu bezwingen. Sudan Kommentar, in: Glocalist Nr. 272 (31.05.2010), S. 6-7.

Hobbes' Antwort. Die Seele, der Ruhm und die "Haltung des Krieges", in: Springmann, S./Trautsch, A. (Hrsg.): Was ist Leben? Festgabe für Volker Gerhardt zum 65. Geburtstag, Berlin 2009.

Die Topographie der Gefühle. Landkarten, semantische Ansteckung und die Tektonik der Organe (unveröffentlicht)


Interviews

Stern: „WIR WOLLEN WEG VON DEN POLITIKVERWALTERN“

Spiegel TV: ERSTER ARBEITSTAG

Berliner Zeitung: THEATER FÜR DIE GENERATION, DIE NICHTS MEHR WOLLTE

SWR2: SONDERSENDUNG POLITISCHE SCHÖNHEIT

taz: SEHNSUCHT NACH DEM GUTEN LEBEN

Kulturzeit (3sat): DAS ZENTRUM FÜR POLITISCHE SCHÖNHEIT

Roger de Weck beschimpfte seine Prognose eines „islamischen Amerikas“ bis zum Ende des 21. Jahrhunderts (in Analogie zum christianisierten römischen Imperium) als „so unsinnig wie ein buddhistisches Russland oder ein christliches Saudiarabien.“

Alexander Kluge lobte seinen Film Über das Verschwinden: „Ich halte die Form für besonders gelungen. Ein Mensch ist des anderen Spiegel - diesen Satz setzen Sie in Bilder um."

Dominik Graf empfahl sein Drehbuch Der gefrorene Moment: „Sie laden Szenen in ihren Splittermomenten auf, sodaß sie ein Patchwork aus Details ergeben.“

Trailer zu „Die Einsamkeit des Angreifers“ (Hybris), 2006.

Meine Erinnerung von Regen (2004)

Über das Verschwinden (2005)

Die Einsamkeit des Angreifers (2006)

Filme 2004-2006

Projekte.html
Pressebereich.html
Anti-Genozid.html
Kontakt.html
Zentrum_fur_Politische_Schonheit.html
News.html