Ein Highlight des Abends: der Redenschreiber der Kanzlerin, Matthias Graf von Kielmansegg, schaut spontan vorbei.

Das Forum der verlorenen Hoffnungen

Das Zentrum für Politische Schönheit errichtete mitten im Wahlkampf 2009 ein imaginäres Bergwerk vor dem Kanzleramt, um die unterdrückten Hoffnungen, Wünsche und Ziele Deutschlands abzubauen.

Vor allem Flüchtlinge, Folteropfer, aber auch Künstler waren zur „Sehnsuchtsbildung“ aufgefordert. Ein Aufruf erging dazu an über 1.000 humanitäre Hilfsorganisationen und Kulturinstitute im ganzen Land (Flüchtlingswerke, Literaturwerkstätten, Galerien, Verlage, Vereine, Stiftungen). Wo die Politik versagte, mussten die Künste einspringen und betreiben, was einer echten politischen Willensbildung vorangeht: Sehnsuchtsbildung. An unbewältigten Sehnsüchten leiden und erkranken heute mehr Menschen als an Schwermetallen.

Das Forum der verlorenen Hoffnungen fand am 10. September 2009 mit über 20 Schauspielerinnen und Schauspielern statt.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Jahre 2034 hält seine Bewerbungsrede.

Die aufgebenen Hoffnungen werden erhöht (auf den SPD- und CDU-Wahlprogrammen) dem Publikum vorgetragen.

(v.l.n.r.) Manuela Stüßer, Daniel Siegmund, André Leipold, Charlotte Albrecht, Winfried Köller, Eva Gaigg, Karzan Chinkari, Firas Sabbagh, Lara Y. Stepanovic, Stefanie Talaska, Philipp Ruch, Nina van Bergen, Verena Linnemann, Stefan Naszay (fehlt), Stefanie Krümpel (fehlt), Nina Coenen, Sami Alkomi, Eckhard Müller, Götz Zuber-Goos.

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